Deutschlands Migrationsgeschichte reicht bis in die 1870er Jahre als zur Industrialisierung und während des Wirtschaftsbooms in der Nachkriegszeit 1950 viele Arbeitsplätze entstanden, die durch den natürlichen Bevölkerungszuwachs nicht abgedeckt werden konnten. Insbesondere aus Südosteuropa und der Türkei strömten angeworbene Arbeitskräfte nach Deutschland. Faktoren wie schlechte Löhne, die Verhinderung von betrieblichen Aufstiegschancen oder ein separiertes Leben sowohl räumlich als auch kulturell von der deutschen Bevölkerung hat die erfolgreiche Integration bis heute gehemmt. Nur langsam setzt sich der Gedanke einer Einwanderungsgesellschaft in den Köpfen der Deutschen und in der Politik fest, obwohl bereits 20% der Bevölkerung aus ehemaligen Zuwandererfamilien stammen. Noch heute können große strukturelle Defizite in den Behörden und staatlichen Institutionen, gerade in wichtigen Bereichen wie Bildung und Arbeit, festgestellt werden, dessen Überwindung nur schleppend voran geht. Es ist hinlänglich bekannt, dass Kinder mit Migrationsgeschichte in der Schule oftmals starke Leistungsdefizite aufweisen und durch schlechte Abschlüsse eine verminderte Erfolgschance auf dem Ausbildungs- bzw. Arbeitsmarkt haben. Erst in den letzten Jahren begann der Bund ein Gesamtkonzept zur Integration zu erarbeiten, dessen Ziele die Verbesserung der Deutschkenntnisse, die verstärkte gesellschaftliche Teilhabe und einer Erhöhung der Bildungschancen dienen sollen. Nachhaltigkeit soll bspw. durch die Öffnung von langfristig angelegten Förderfonds, einem verstärkten Kontakt mit den Eltern und der Ausbildung von Lehrkräften mit Migrationsgeschichte geschaffen werden. das An dieser Stelle setzt NARUD e.V. mit seinen Projekten an und leistet somit einen maßgeblichen Beitrag zur Integration von Menschen mit Migrationsgeschichte und neuen ZuwandererInnen.

Integration geht uns alle an. Sie ist nicht nur Aufgabe des Staates und der Politik, sondern der gesamten Gesellschaft. Integrationsförderung ist dann erfolgreich, wenn sich MigrantInnen als voll akzeptierter Bestandteil der Gesellschaft sehen, wenn sie die selben Möglichkeiten des aktiv Mitgestaltens haben und schlussendlich der Wohnort zur Heimat wird.
Miteinander reden, nicht übereinander: Dieses Motto prägt unser Handeln.

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NARUD e. V. engagiert sich seit 2005 in der Völkerverständigung durch Integration von ZuwanderInnen, insbesondere von Minoritäten in Deutschland, sowie in der Entwicklungszusammenarbeit.

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