NARUD

NARUD e.V. steht für Network for African Rural and Urban Development und ist seit 2005 tätig. Wesentliche Schwerpunkte der Arbeit sind Entwicklungspolitik und Entwicklungszusammenarbeit. Der Verein ist in der entwicklungspolitischen Landschaft gut vernetzt, so ist NARUD e.V. Mitglied des Berliner Entwicklungspolitischem Ratschlags, ist im Vorstand vom moveGlobal und Mitlgied im Netzwerk Globales Lernen von EPIZ. Weiterhin arbeitet der Verein mit vielen unterschiedlichen Initiativen, wie Bengo, GIZ, CIM auf nationaler oder mit der „Association pour le development durable du Cameroun“ (ADDC) auf internationaler Ebene zusammen.

Dienstag, 10 April 2018 09:46

Auf dem Weg zu 2030

Auf dem Weg nach 2030

 

Im Rahmen der Umsetzung unserer Arbeit als Träger des Globalen Lernens möchten wir weiterhin ein Bewusstsein und ein Verständnis für die Sustainable Development Goals (SDG) schaffen und darauf hin arbeiten, dass diese stärker als Kerninhalte der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) integriert werden.

Die SDGs wurden erst 2015 verabschiedet, weshalb sie sich noch nicht zu einem festen Bestandteil des schulischen Rahmenlehrplanes entwickeln konnten. Das Projekt reagiert auf diese Herausforderung und möchte an weiteren Kooperationsschulen die SDGs vermitteln und den SchülerInnen deren Inhalte und Handlungsempfehlungen näher bringen. Ziel: die Entwicklung einer ganzheitliche Perspektive, mit der sie sich aktiv an der Mitgestaltung einer nachhaltigeren globalen Entwicklung beteiligen.

SDGs 17 Ziele

Nach der allgemeinen Einführung der SDGs soll es perspektivisch darum gehen, tiefer in die Inhalte der SDGs ein zu gehen, um komplexe globale Zusammenhänge begreifbarer zu machen.

Auf dem Weg nach 2030 Das Projekt orientiert sich am besonderen Bedarf, den die verschiedenen Schulen durch ihre jeweilige Schwerpunktsetzung haben, um dahingehend das Konzept des Globalen Lernens nachhaltig zu verankern. Die von uns geleisteten Veranstaltungen an den Schulen richten sich gleichermaßen an Mädchen und Jungen aller Religionen und Kulturen, unabhängig von ihrer Herkunft. Somit wird jedem Schüler / jeder Schülerin die Beteiligung und aktive Partizipation im jeweiligen Format ermöglicht. Das breit gefächerte Themenspektrum motiviert Schülerinnen und Schüler zu einem nachhaltigen Handeln, zum Hinterfragen ihres Konsumverhaltens, zur Wahrnehmung von Ungleichheiten im Nord-Süd-Kontext und diesen entgegenzuwirken und spezifische Faktoren wie Biodiversität und Weltkulturerbe zu schätzen.
 
Dies geschieht nach wie vor mittels AGs, Projekttagen und Projektwochen. Weiterhin möchten wir durch eine Diaspora-Sommerakademie verstärkt das Potential der ReferentInnen mit Migrationshintergrund für die BNE fördern und professionalisieren, da deren Erfahrung und Wissen einen wertvollen Beitrag für die BNE darstellt.
Donnerstag, 15 März 2018 13:53

Galerie Berufsschule-Censama

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Donnerstag, 15 Februar 2018 09:12

Aktuell

Jetzt aktiv werden!

Registermeldungen: Diskriminierung, Rechtsextremismus, gruppenbezogene Übergriffe - erlebt oder miterlebt?

Bitte per Email an die Registerstelle Mitte einreichen: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

18_02_22 Druckdaten Heft A6 Int_Wochen_gegen_Rassismus7.indd

10. bis 25. März 2018   ZUSAMMEN GEGEN RASSISMUS

lädt zur Teilnahme ein: Beteiligt Euch im Rahmen der

Internationalen Wochen gegen Rassismus!

Die Internationalen Wochen gegen Rassismus gehen auf Proteste gegen die Apartheid in
Südafrika zurück und setzen jedes Jahr weltweit ein kraftvolles Zeichen gegen Rassismus.
Auch im Jahr 2018 wollen Vereine, Organisationen und Initiativen aus Berlin-Mitte Impulse
gegen Diskriminierungen setzen – und Jede*r ist aufgerufen und eingeladen, mitzumachen!
Ziel ist es, darauf aufmerksam zu machen, dass Rassismus immer noch gewaltvolle gesell-
schaftliche Realität ist.

Download Programmheft

 

 

 

Erste Jahreshälfte 2018: Wichtigste und demnächst anstehende Events:

Montag, 19.03.: Workshop: “Machtbeziehungen in der Arbeit mit Geflüchteten”
Mittwoch, 21.03.: PIIP-Fachtag “Besonderheiten der Diskriminierung gegenüber Menschen afrikanischer Abstammung”
Samstag, 30.06.: Interkulturelles Fußballturnier 2018 mit BAOBAB-Messe

Weitere Veranstaltungen:

Workshops und Fortbildungen zu Antidiskriminierungsthemen, siehe piip-berlin.de
“Wir schaffen das”, immer (nach Möglichkeit) am ersten Samstag des Monats
Präsenz auf Kenako-Festival (mehrere Tage während den Festival-Wochen vom 7.-17.2018)
Zweite Jahreshälfte wartet zusätzlich auf mit: Tag der Zivilcourage am 19.9. und dem NARUD-Fachtag 2018

Diese und weitere Events werden im PIIP-Kalender veröffentlicht - und bitte auch Facebook im Blick halten!

Zu vielen Veranstaltungen wollen wir noch weitere Partner_innen einbinden, besonders afrikanischer Herkunft und/oder Abstammung -
Bitte, sich im NARUD-Büro zu melden: Tel. 030 / 91515416 bzw. Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Auswahl vergangener Veranstaltungen:

Donnerstag, 15.02.: Black Panther-”Black Only”-Screening in Kooperation mit EOTO und weiteren Akteur_innen

Samstag, 02.03.: “Wir Frauen schaffen das” - Empowermenttreffen

Dienstag, 13 Februar 2018 15:12

PIIP-Fachtag 2018

PIIP-Fachtag 2018

Besonderheiten der Diskriminierung gegenüber Menschen afrikanischer Abstammung
anlässlich der aktuellen UN-Weltdekade

21.3.2018 | 9:30-14:30 Uhr

 

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Ein im Rahmen der UN-Dekade für Menschen afrikanischer Herkunft erstellter Bericht zeigt, dass Schwarze Menschen in Deutschland in Arbeit, Bildung, Wohnen und Alltag massiv diskriminiert werden. Ziel der Tagung ist es, in einem fachlichen Austausch höhere Sensibilisierung zu erreichen und neue Strategien zu entwickeln, um diese Diskriminierung langfristig abzubauen. DIE INTERNATIONALEN WOCHEN GEGEN RASSISMUS finden vom 10. - 25. März 2018 in Berlin-Wedding/Moabit statt.

Raum: Saal des Olof-Palme-Zentrums (OPZ)
Demminer Straße 28, 13355 Berlin
Veranstalter: PIIP-Projekt bei NARUD e.V.

 

 

 

 

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Wir schaffen das! – Stark durch Gemeinschaft

Einladung zum nächsten Enpowerment Treffen über Rassismus und Diskriminierung auf dem Arbeitsmarkt

Als wir nach Deutschland kamen, hatten wir viele Träume und Erwartungen. Aber unsere gegenwärtige Situation scheint nicht nur für uns, sondern auch für die Zukunft unserer Kinder eine Herausforderung zu sein. Aufgrund dieser Schwierigkeiten beobachten wir, wie unsere Träume langsam erschüttert werden. Wir sind in unserem täglichen Leben mit Rassismus und Diskriminierung konfrontiert zum Beispiel bei der Suche nach einer Arbeit oder während des Besuchs von Jobcentern. Wir müssen dringend diese Probleme und viele andere angehen, damit zukünftige Generationen ein ähnliches Schicksal nicht erleiden. In diesem Workshop werden wir über unsere verschiedenen Erfahrungen diskutieren, wie wir bis jetzt rassistischen Angriffen begegnet sind und unseren Umgang damit, Strategien zur Überwindung von Rassismus und Diskriminierung entdecken, Nutzung dieser Strategien um einander zu stärken und uns über verschiedene Möglichkeiten  Diskriminierung bei der Jobsuche zu überwinden
Kommen Sie einfach mit Ihren Fragen, Ideen und Sorgen und gemeinsam werden wir das Thema Rassismus und Diskriminierung auf dem Arbeitsmarkt angehen.

Am 07.04.2018 um 14 Uhr im SprengelHaus, Sprengelstraße 15, 13353 Berlin,

Eintritt frei!

Es wird Essen, Getränke und Musik geben!

Dr. Priscilla M. Manjoh, Sprecherin für Intersektionalität.
Renée Eloundou, Moderatorin Der Raum ist für Rollstuhlfahrer_innen zugänglich. Für weitere Fragen wendet euch gerne an uns  

 

„We Can Do It!“

When we came to Germany we had many dreams, inspirations and expectations. But our present situation seem challenging not only for us but also for the future of our children. Due to the many challenges, we watch our dreams being slowly shattered.
We are faced with racism and discrimination in our everyday lives e.g. while looking for jobs, at our jobsites and more often we are not well-treated at the job centers. We need to address these issues and many others now so that they would not affect future generations.
 In this workshop we are going to discuss about our various experiences on how we have encountered racism, discover strategies with which one can overcome racism and discrimination, use these strategies to strengthen one another and share ideas about how to overcome any discrimination one might encounter while seeking for a job. Come with your questions, ideas and worries and together we will address the issue of racism and discrimination in the labour market.
The workshop is open for all, both men and women,a babysitter is available if needed.

We invite you to come and share with us on the 7th of April 2018. Time: 2pm

Place: SprengelHaus, Sprengelstraße 15, 13353 Berlin

Entrance: Free!

There will be food, drinks and music! Dr. Priscillia M. Manjoh, Speaker for Intersectionality
Renée Eloundou, Moderator The place is accessible for wheelchairs. Please contact us for further information.  

 

Nous pouvons y arriver!
 
Lorsque nous sommes arrivés en Allemagne, nous avions beaucoup de rêves, d'inspirations et d'attentes. Mais notre situation actuelle semble difficile non seulement pour nous mais aussi pour l'avenir de nos enfants. En raison des nombreux défis, nous regardons nos rêves lentement se brisés. Nous sommes confrontés au racisme et à la discrimination dans notre vie quotidienne, par ex. pendant la recherche d un emploi, dans le cadre du travail et très souvent durant les visites des centres d'emploi.
Il s' avère par conséquent plus que nécéssaire pour nous d' adresser ces problèmes et bien d'autres maintenant afin que les générations futures en soient épargnées. Dans le cadre de cet atelier, nous allons partager nos différentes expériences sur la façon dont nous avons abordé les actes à charactére raciste, découvrir des stratégies permettant de surmonter le racisme et la discrimination, utiliser ces stratégies pour s' entreaider et partager des idées pour surmonter la discrimination pendant la recherche d'un emploi. Venez avec vos questions, vos idées et vos inquiétudes et ensemble, nous aborderons la question du racisme et de la discrimination sur le marché du travail.
Comment pouvons-nous employer notre savoir et notre puissance pour contribuer à cette société ? Comment pouvons-nous les utiliser pour nous renforcer mutuellement?
Nous vous invitons à partager un après-midi avec nous, avec des boissons, de la nourriture délicieuse et de la bonne musique.

Rejoignez-nous le 4 Avril 2018 à 14hrs à SprengelHaus, Sprengelstraße 15, 13353 Berlin.
L’entrée est gratuite.

Dr. Priscillia M. Manjoh, conférenciere sur l' intersectionnalité.
Renée Eloundou, Modératrice.
 
L’endroit est accessible aux chaises roulantes. Contactez-nous pour plus d’information.
 

 


 

Wir schaffen das! – Stark durch Gemeinschaft

Thema: Diskriminierung auf dem Wohnungsmarkt

Wann: 11.11.2017 um 14 Uhr im SprengelHaus. Sprengelstraße 15, 13353 Berlin

Mit Expert_innen von der neuen Fachstelle gegen Diskriminierung auf dem Wohnungsmarkt
„Fair Mieten –Fair Wohnen“ vom Türkischen Bund in Berlin und Brandenburg und UrbanPlus.

Themen:

  • Wie kann ich trotz Diskriminierung auf dem Wohnungsmarkt eine Wohnung finden?
  • Was kann ich im Fall von Diskriminierung machen?
  • Wie arbeitet die Antidiskriminierungsstelle?

Wir betrachten diese Themen aus unserer Erfahrung als Migrant_innen aus überwiegend afrikanischen Ländern und möchten uns mit unserem Wissen und unseren Erfahrungen gegenseitig helfen und stärken.
Im Anschluss können wir alle zusammen essen. Jeden Monat kocht eine Person für uns ein Gericht aus ihrem Herkunfts- oder Bezugsland.

Sprache: Wir sprechen Deutsch, Französisch, Englisch, Portugiesisch…
Barrierefreiheit: Es gibt eine Toilette für Rollstuhlfahrer_innen, es ist am Eingang eine Stufe zu überwinden, für die es eine mobile Rampe gibt. Wir helfen dabei gerne. Für weitere Fragen wendet euch gerne an uns.

Anfahrt:
Am U-Bahnhof Leopoldplatz sowie am S- und U-Bahnhof Wedding gibt es Fahrstühle.

 

 

Thema Schule: Einschulung, Übergang zur höheren Schule,

Tipps und Erfahrungsaustausch

Wann: 02.09.2017 um 14 Uhr Wo: SprengelHaus

Wir möchten uns darüber austauschen, welche Erfahrungen wir in der Schule machen, z.B. bei der Einschulung oder im Übergang zur höheren Schule und welche Rolle wir als Eltern im Schulleben einnehmen können. Als Expertin wird uns Frau Solange Menibou-Renner beratend zur Seite stehen.

 

  • Tipps von erfahrenen Eltern und Elternsprecher_innen
  • Informationen über das deutsche Schulsystem
  • Austausch und Unterstützung bei Fragen oder Diskriminierung

 

Wir betrachten diese Themen aus unserer Erfahrung als Migrant_innen aus überwiegend afrikanischen Ländern und möchten uns mit unserem Wissen und unseren Erfahrungen gegenseitig helfen und stärken. Im Anschluss können wir alle zusammen essen. Jeden Monat kocht eine Person für uns ein Gericht aus ihrem Herkunfts- oder Bezugsland.

Wir treffen uns im SprengelHaus, Sprengelstraße 15, 13353 Berlin

Sprache: Wir sprechen Deutsch, Französisch, Englisch, Portugiesisch… je nachdem, was gebraucht wird.

Grundsätzlich kann jede Person in einer ihrer Sprachen sprechen, und wir übersetzen dann.

Barrierefreiheit: Es gibt eine Toilette für Rollstuhlfahrer_innen, es ist am Eingang eine Stufe zu überwinden, für die es eine mobile Rampe gibt. Wir helfen dabei gerne. Für weitere Fragen wendet euch gerne an uns. Am U-Bahnhof Leopoldplatz sowie am S- und U-Bahnhof Wedding gibt es Fahrstühle.

Mit Förderung durch die Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales

Dienstag, 15 August 2017 10:47

Team

Aziz Lamere, Geschäftsführung, Dipl. Ing. Stadt- und Regionalplanung

Schwerpunkte:

  • Projektkonzeption, -entwicklung und -management
  • Entwicklungspolitische Bildung
  • Integrations- und Partizipationsarbeit
  • Entwicklungszusamenarbeit
  • Fachberatung für Migratische Organisationen
  • Capacity-building

 Daniel Zimmermann, Dipl.-Pädagoge, Projektleiter

Schwerpunkte:

  • Sozialpädagogik
  • Öffentlichkeitsarbeit
  • Veranstaltungsplanung

Marieke Schippert, M.A. (Philosophie, Psychologie, Kulturwissenschaft), zertifizierte Diversity- und Anti-Bias-Trainerin

Schwerpunkte:

  • Empowerment
  • Durchführung von Workshops
  • Referentin für Globales Lernen in regulären und Willkommensklassen (Grund- und Oberstufe)

Désirée Galert, M.A. (Islamwissenschaft, Politik, Ethnologie)

Schwerpunkte:

  • Antimuslimischer Rassismus und gesellschaftliche Machtverhältnisse
  • Durchführung von Workshops
  • Referentin für Globales Lernen in regulären und Willkommensklassen (Grund- und Oberstufe)

Ellen Windmüller, Dipl. Kommunikationsdesignerin, freie Mitarbeiterin

Schwerpunkte:

  • Printmedien
  • Internetgestaltung
  • Photographie
  • Öffentlichkeitsarbeit

Carla Maleca, Kulturmittlerin

Schwerpunkte:

  • Kulturvermittlung
  • Empowerment
  • Elternarbeit

Aisha Mouwouo, studentische Mitarbeiterin (Medieninformatik)

Schwerpunkt: Register-Stelle (Dokumentation von gemeldeten oder beobachteten Fällen rassistischer Diskriminierung, Beleidigung oder physischer Angriffe)


Carol Yousseu, Praktikantin (Stadtplanung)

 

Das Projekt

PIIP – Prävention und Intervention durch Interkulturelle Pädagogik –
versteht sich als Antwort auf die Zunahme von gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit in Berlin.
Zu diesem Zweck haben wir ein unterstützendes Kompetenzzentrum errichtet.

http://piip-berlin.de

 

Unsere Ziele

Ausbau / Unterstützung der Antidiskriminierungsarbeit

  • Sichtbarmachung von gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit
  • Förderung von Zivilcourage, Toleranz und Demokratiefähigkeit in der Bevölkerung

Interkulturalität im Bereich sozialer Träger

  • Diversitätsbewusstsein als Teil der pädagogischen Identität
  • Fortbildung zu „Anti-Bias“ und „Critical Whiteness" sowie postkolonialistischen Ansätzen
  • Fachpersonal mit Migrationshintergrund

 

Migrantische Organisationen als soziale Akteurinnen/
Akteure gewinnen und ihre Angebote vernetzen

Samstag, 01 April 2017 09:28

Register-Mitte

zur Webseite Register-Mitte

 

WAS IST DAS „BERLINER REGISTER“?

Register sind Dokumentationen von rassistischen, islamfeindlichen, antisemitischen, LGBTIQ*-feindlichen, antiziganistischen und anderen Vorfällen von gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit, die sich im gesamten Berliner Stadtgebiet ereignen, sowie von Aktivitäten rechter und rechtsextremer Gruppierungen. Ziel der Dokumentation ist es, gesellschaftliche Tendenzen sichtbar zu machen und ihre Entwicklung zu analysieren. Mit diesen Erkenntnissen informieren wir Politik, Wissen-schaft und die breite Öffentlichkeit.

Damit die Registerarbeit funktionieren kann, müssen wir über die stattfindenden
Diskriminierungsvorfälle Bescheid wissen. Das geht nur, wenn alle mithelfen:

 

  Falls Sie Diskriminierung erfahren oder beobachtet haben, melden Sie sich bei uns!

Die Registerstelle Mitte befindet sich in unserem Büro bei NARUD e.V. - Öffnungszeiten: Dienstag von 10-17 Uhr
Genter Str. 7, 13353 Berlin

Tel.: 030 58895051, Handy: 0157 76318728, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!">

WANN WURDE DAS „BERLINER REGISTER“ GEGRÜNDET?

Das Register Berlin wurde 2005 gegründet. Seit August 2014 wird die Registerstelle Mitte von NARUD e.V. als Träger geleitet. NARUD e.V. ist eine afrikanisch-migrantische Organisation, die sich insbesondere für Integrationsförderung, politische Bildungsarbeit und Entwicklungszu-sammenarbeit einsetzt. Es ist folgerichtig ein Anliegen von NARUD e.V., dazu beizutragen, alle Formen von Diskriminierung und Ausgrenzung sichtbar zu machen und zu überwinden. Durch die Dokumentation und Analyse der Vorfälle wollen wir die täglich stattfindende Alltagsdiskriminierung besser sichtbar machen. Im Gegensatz zu bestehenden Statistiken berücksichtigen die Register nicht nur strafrechtlich relevante Vorfälle, wie Angriffe, Beleidigungen, Bedrohung und Sachbeschädigung, sondern auch alltägliche Handlungen, diskriminierende Äußerungen und z.B. Graffiti und Aufkleber von rechten Gruppen oder Organisationen.

Finanziell gefördert wird das Register Berlin-Mitte durch die Berliner Senatsverwaltung für Inneres und Sport, das Bezirksamt Berlin-Mitte, das Jobcenter Berlin-Mitte und durch das Programm „Demokratie Leben“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ).

Helfen Sie mit, das Register bekannter zu machen! Meldebögen und Informationsmaterialien zur
Auslage an Ihrem Standort können unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! angefordert werden.

 

 

WEITERE ANLAUFSTELLEN DES REGISTERS BERLIN-MITTE

Vor-Ort-Büro LAP („Demokratie in der Mitte“)
Osloer Str. 12
13359 Berlin
Tel: 030 / 49500526
Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Tätigkeit: Anlaufstelle Register, Mädchenarbeit, Jungenarbeit

 

 

Lotsenprojekt „Die Brücke" e.V.

Hochstädter Straße 16
Tel: 45020882
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Tätigkeit: allgemeine Beratung von Migrant_innen, Deutschunterricht, Begleitdienste

 

Vor-Ort-Büros Lotsenprojekt Die Brücke:
Wedding
Müllerstarße 158
13353 Berlin
Tel.: (030) 605 030 98 Hochstädter Straße 16
13347 Berlin
Tel.: (030) 450 208 15 Moabit
Beusselstraße 80
10553 Berlin
Tel.: (030) 340 964 26

Tiergarten-Süd (Im Lernhaus)

Pohlstraße 62
10785 Berlin
Tel.: (030) 230 039 71 Gesundbrunnen
Putbusser Straße 27
13355 Berlin
Tel.: (030) 503 441 48 Koloniestraße 35 A
13359 Berlin
Tel.: (030) 484 780 64

 

Montag, 03 April 2017 10:37

9. Interkulturelles Fußballturnier 2018

9. Interkulturelles Fußballturnier

9. Interkulturelles Fußballturnier

am 30. Juni 2018

Sportanlage Wedding
Lüderitzstr. 31-55,  13351 Berlin–Wedding  
Eintritt frei

Das 9. Interkulturelle Fußballturnier versteht sich als ein generationsübergreifendes Familien- und Nachbarschaftsfest und möchte die Förderung der interkulturellen Verständigung im Bezirk mit bildungspolitischer Aufklärungsarbeit verknüpfen. Es möchte insbesondere auch Geflüchtete und migrantische Vereine einbeziehen. Durch das Begleitprogramm bietet es zusätzliche Angebote für Kinder und Jugendliche. Zudem sind Besucher dazu eingeladen, sich in einer Ausstellung über die globalen Zusammenhänge von Migration und Flucht zu informieren. Weiterhin stellen im Rahmen der Baobab-Messe Vereine und Initiativen Inhalte ihrer Projekte mit Informationsständen vor. Die Turniere der letzten Jahre fanden sehr erfolgreich unter wachsender Beteiligung statt. Auf Basis der in den Vorjahren gemachten Erfahrungen planen wir die Teilnahme von 34 Teams (jeweils 6 Feldspieler und ein Torwart). Erwachsenen- sowie Juniorenteams können antreten und um jeweils unterschiedliche Pokale spielen. Vergeben wird ebenfalls ein Pokal für den Torschützenkönig oder die Torschützenkönigin sowie ein FairPlay Pokal.

Das 9. Interkulturelle Fußballturnier wird bislang gefördert von ENGAGEMENT GLOBAL im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. Träger des Projekts ist NARUD e.V.. Wir sind eine migrantische NRO mit einem multikulturell aufgestellten Team, das sich seit über 10 Jahren für Integrationsförderung, entwicklungspolitische Bildung in Berlin und für Entwicklungszusammenarbeit mit Schwerpunkt Afrika einsetzt.

Download: Anmeldung zum Turnier

Download: Anmeldung zur BAOBAB Messe

 

 

Benefiz Gala-Night und 10 Jahre NARUD e.V.

Ajara Nchout, Nationalspielerin für Kamerun reiste aus Schweden an, wo sie derzeit für Sundsvalls DFF spielt, extra um an unserer Gala Night teilzunehmen. Sie überreichte den Turnier-Gewinnern Ihre Preise und gratulierte persönlich!

Die Baobab-Messe soll Denkanstöße zur Integrations- und Migrationspolitik, Partizipation, Nachhaltigkeit und Diversität geben. Drei herausragende Projekte wurden in der Gala-Night in den Kategorien: Fluchtursachenbekämpfung, Engagement in entwicklungspolitischer Bildung und Antidiskriminierungsarbeit/Förderung von Vielfalt ausgezeichnet und erhielten als Preis den Baobab-Baum 2017.

 

Vielen Dank für Ihr Engagement und Ihre Unterstützung!

 

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8.Interkulturelles Fußballturnier

am 01. Juli 2017 auf dem NNW-Sportplatz/Kokswiese 2017 wurde mit FAIR GEHANDELTEN BÄLLEN gespielt - Und mit weiteren Fairtrade-Aktivitäten im Rahmenprogramm setzen wir ein Zeichen im Sinne des Turnier-Mottos und Zieles "Fluchtursachen bekämpfen". Insgesamt waren 38 interkulturelle Fußballteams angemeldet: 14 Junior_innen und 24 Erwachsenenteams 30 Akteur_innen präsentierten sich auf der Baobab-Messe und gestalteten das Rahmenprogramm mit.
Wir begrüßten Sie zusammen mit unseren Schirmherren Stephan von Dassel (Bezirksbürgermeister Berlin-Mitte) und Andreas Germershausen (Integrationsbeauftrager des Senats von Berlin), sowie den Botschafterinnen Eva Högl (MdB, Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion), Sandra Obermayer (Stadträtin für Jugend und Familie) und Therese Lenen (Abgeordnete der Piratenpartei Berlin-Mitte).

 

Informationen zur Veranstaltung

Das Fußballturnier sollte die Willkommenskultur stärken und die Wertschätzung für die kulturelle Vielfalt im Stadtteil fördern. Bereits in den zurückliegenden Jahren konnten wir mit der Durchführung des Turniers einen wertvollen Beitrag zur Stärkung des Gemeinschaftsgefühls im Bezirk leisten und gleichzeitig ein Zeichen gegen Rassismus und Diskriminierung setzen.

Nach dem letztjährigen Schwerpunkt „Solidarität mit Flüchtlingen jetzt!“ nehmen wir dieses Jahr globale Verhältnisse und Entwicklungen, die Menschen in Not und Flucht treiben, in den Fokus. Diese sind vielfältig: politische Verfolgung, eine sozioökonomisch instabile Lage oder die Auswirkungen des Klimawandels. Die Anzahl der Menschen, die ihr Leben auf der Transitstrecke Richtung Europa verlieren, nimmt immer mehr zu. Es ist notwendig, die Lebensbedingungen in den jeweiligen Herkunftsländern zu verbessern und jene Push-Faktoren zu minimieren, welche Menschen dazu veranlassen, die Strapazen der Flucht auf sich nehmen, ihre Familien zurück zu lassen oder ihr Leben in Gefahr zu bringen. Daher lautet das diesjährige Motto: „Fluchtursachen bekämpfen!“

 

 

 

Samstag, 09 September 2017 00:00

Fachtag 2017

NARUD e.V. lädt im Jahr seines 10-jährigen Bestehens herzlich ein:

FACHTAG 2017 zu Flucht(ursachen) und Migration

Die Diaspora auf der Suche nach Wegen der politischen Einflussnahme

4. November 2017, 10-17 Uhr August Bebel Institut, Müllerstr. 163, 13353 Berlin (1. Stock)

Anmeldung an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder +49 (0) 30 915 154 16

 

Programm
09.30 Uhr Empfang bei Kaffee und Gebäck
10.00 Uhr Begrüßung
10.20 Uhr Input I: „Bedeutung der Diaspora in Deutschland und Europa für afrikanische Regierungen zur Bekämpfung von Fluchtursachen”
10.40 Uhr Input II: „Beteiligung der afrikanischen Diaspora in Entwicklungszusammenarbeit und Migrationspolitik - Möglichkeiten, Absichten und Maßnahmen seitens Verwaltung und Politik”
11.00 Uhr Input III: „Ressourcen der Diaspora zur Mitwirkung an zukunftsfähigen Entscheidungsprozessen, die Geflüchtete und Migranten betreffen - gesellschaftliche Wahrnehmung von Migranten als relevante Akteure und Hindernisse der Partizipation”
11.20 Uhr Input IV: „Wissenschaftliche Erkenntnisse zu Fluchtursachen, Globalisierung, Migration und europäisch-afrikanischen Beziehungen”
11.40 Uhr Input V: „Einschätzungen zur internationalen Politik nach Erfahrungen in der Seenotrettung“
12.00 Uhr Frage- und Diskussionsrunde
13.00 Uhr Mittagspause, afrikanisches Buffet
14:00 Uhr Panels am Nachmittag  (parallel stattfindende Workshops)  SIEHE UNTEN
15.30 Uhr Kaffeepause
16.00 Uhr Abschlussdiskussion

 


Panels am Nachmittag

 

Thema 1:

Potenzial der Zusammenarbeit von Migrant_innen, Willkommensinitiativen und Geflüchteten und öffentlicher Verwaltung zur Förderung von Integration und Reduktion von Fluchtursachen
1. Wo liegen mögliche Synergien von Diaspora, Geflüchteten- und Willkommensinitiativen zur Verbesserung der Lebensbedingungen in Berlin und weltweit? Wo liegen Potenziale Brach? Wie gelingt eine konstruktive Vernetzung?
2. Was bedarf es, damit alle drei Gruppierungen im Sinne der gemeinsamen Ziele mehr politisches Gewicht erhalten?
3. Wie können kommunale Akteure unter Einbindung von Geflüchteten und Migrant_innen in ihrer Arbeit globale Zusammenhänge berücksichtigen und wirkungsvoll umsetzen?
Welche politischen und zivilgesellschaftlichen Handlungsoptionen zur Begegnung von Fremdenfeindlichkeit und Ressentiments und zur Stärkung einer vielfältigen Einwanderungsgesellschaft sind denkbar?

Thema 2:

Das koloniale Erbe und Fluchtursachen am Beispiel der Währung CFA
1. Wie sichern sich europäische Staaten und Akteure der Wirtschaft Macht über den globalen Süden?
2. In welchem Zusammenhang stehen die Internationalen Beziehungen mit den eigenen Vorannahmen und Vorbehalten über das was Afrika, oder „die Afrikaner” (im Gegensatz zu „den Europäern”) ausmacht?
3. Wie können neokoloniale Vorbedingungen der Entwicklungszusammenarbeit, etwa Paternalismus, überwunden werden, für wirkliche Verhältnisse “auf Augenhöhe”?
4. Wie kann der Einfluss migrantisch-diasporischer Organisationen in der Entwicklungspolitik gestärkt werden?
5. Was kann eine verstärkte Zusammenarbeit unter Ihnen auf europäische Ebene bewirken?

Thema 3:

Der aktuelle „Marshallplan ‘mit’ Afrika” im Blickwinkel von Flucht und Migration
1. Fördert er eine kontinuierliche Verwirklichung der SDGs oder ist er mehr ein Mittel der Einflussnahme neben anderen Akteuren in Afrika wie z.B. China?
2. Wo wurden afrikanische Akteure (Diaspora & in Afrika) einbezogen und wie sind die Perspektiven für deren Mitgestaltung in der der näheren Zukunft?
3. Welche grundlegenden Fluchtursachen verspricht der Marshallplan zu beheben?

 

Hintergründe zum NARUD Fachtag 2017

Auch nach Jahren mit den Themen Flucht und Migration in der öffentlichen Debatte sitzen viele Fehlkonzeptionen fest. Etwa wird verkannt, dass die allermeisten Fluchtbewegungen den europäischen Außengrenzen nicht einmal nahe kommen. Die Zahlen der Geflüchteten und Binnenvertriebenen stieg in den letzten Jahren steil an, dennoch ist Europa nicht das primäre Ziel dieser Menschen, noch übernimmt es die Hauptlast oder nimmt gar die meisten von ihnen auf. Nur ist dies verstärkt in den Fokus der Öffentlichkeit und Medien in Europa und Deutschland gerückt worden. Auch das Verständnis von Fluchtursachen und von Regionen, aus denen Flucht geschieht, ist Verzerrungen unterworfen: Sie werden reduziert auf einzelne, vorübergehende Konfliktsituationen und -gebiete; kurzfristige Lösungen scheinen möglich. Aus dem Diskurs ausgeblendet werden die globalen Ausbeutungsstrukturen, das Auftreten transnationaler Konzerne, die Klima-, Agrar- oder Rohstoffpolitik sowie Waffenexporte der Industrieländer, die unweigerlich zum Wegfall von Lebensgrundlagen für große Bevölkerungsteile führen.

Deutschland und Europa müssen sich ihrer historischen, politischen sowie ökonomischen (Mit-) Verantwortung stellen und Flucht und Migration als eine globale Aufgabe sehen, die nicht erst an den EU-Außengrenzen Handeln erfordert. Außerdem geschieht die Bewertung der Situation und Zukunft Afrikas noch zu sehr aus einer einseitigen Perspektive, anhand derer paradigmatisch nur europäische Errungenschaften als maßgeblich anerkannt werden. Allein eine Umbenennung von “Entwicklungshilfe” zu einer “Zusammenarbeit” ändert daran wenig.
Für die differenzierte Ein- und Wertschätzung von politischen und ökonomischen Strategien, die Orientierung zwischen den stilisierten Bildern sogenannter “verschiedener Kulturen”, sowie die Abstraktion von linearen – und aus der Nachhaltigkeitsperspektive einfach verfehlten – Entwicklungskonzepten, müssen Menschen transkultureller Lebenserfahrung zu Wort kommen: Migrant_innen, Geflüchtete, “Grenzgänger” – die Diaspora.
Als migrantische Organisation erleben wir momentan eine Neuausrichtung verschiedener afrikanischer Regierungen, dahingehend, dass die in Europa und Deutschland lebende Diaspora mehr als relevante Akteurin wahrgenommen wird. Wir wollen auch in Deutschland unter Geflüchteten und Migrant_innen das Bewusstsein über die eigenen besonderen Erfahrungs- Beziehungs- und Wissens-Ressourcen und damit einhergehende Verantwortungsübernahme fördern. Zum anderen bedarf es für eine gesteigerte Bereitschaft seitens Politik und Verwaltung, die Diaspora in Entscheidungsprozesse einzubinden, einer vertieften Debatte zwischen Expert_innen aus Wissenschaft, Zivilgesellschaft und politischen Akteur_innen.

Diesen inhaltlichen und persönlichen Austausch wollen wir auf dem Fachtag realisieren. Nach mehreren Impulsbeiträgen sollen auch die Fachtags-Teilnehmer_innen in der Diskussionsrunde zu Wort kommen. Auch in den spezifischeren parallel stattfindenden Panels am Nachmittag ist Mitdiskutieren angesagt!

 

Mit freundlichen Grüßen,

Das Team vom NARUD e.V.

mit Geschäftsführer Aziz Lamere

 

NARUD Network African Rural and Urban Development e.V.

Genter Straße 7, 13353 Berlin

Tel. 030 / 91515416 www.narud.org • www.facebook.com/narudberlin

 

 

 

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